Walnussöl: Aromatisches Nussöl mit pflegenden Eigenschaften

Walnuss (Bild: Roland Nonnenmacher)
Halbierte Walnuss (Bild: Roland Nonnenmacher)

Das Walnussöl ist das Öl aus den Kernen der Walnuss. Es wird auch als Walnusskernöl bezeichnet und ist für einen feinen nussigen Geschmack bekannt.

Walnussöl wird aufgrund seines eigenen Aromas in der kalten Küche häufig als Salatöl verwendet. Für noch mehr Aroma werden auch geröstete Walnussöle angeboten.

Im Kosmetik- und Massagebereich kommen wiederum die pflegenden Eigenschaften des Nussöls zum Tragen. So kann es Hautreizungen lindern oder Lichtschädigungen der Haut minimieren. (1)

Die Herstellung von Walnussöl erfolgt hauptsächlich durch Kaltpressung der geschälten Kerne.

Eigenschaften

Walnussöl zeichnet sich durch einen leicht nussigen Duft aus. Bei geröstetem Walnussöl (aus gerösteten Walnüssen) ist dieser sogar noch intensiver.

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Das gelbliche Öl passt gut zu anderen Nussölen wie Macadamianussöl, Haselnussöl oder auch Sesamöl. Um das nussige Aroma zu verdecken kann es auch mit ätherischen Ölen vermischt werden.

Wirkung

Walnussöl ist reich an Linolsäure und somit besonders gut für die Haut. Denn auch die menschliche Epidermis enthält natürlicherweise Linolsäure. Walnussöl kann dadurch eine sehr hohe Pflegewirkung aufweisen.

Es kann außerdem Hautreizungen oder Hauttrockenheit lindern, Lichtschädigungen abmildern und Mitesser verkleinern. (1)

Verwendung

Massageöl als Gleitmittel
Massageöl dient vor allem als Gleitmittel bei der Massage. Es macht eine flüssige, entspannende Massagebewegung erst möglich.

Walnussöl wird heute überwiegend als Speiseöl und als Kosmetik- oder Massageöl eingesetzt. Obwohl es eine vorteilhafte Zusammensetzung für die Haut hat, kommt es im Beautybereich vergleichsweise selten zum Einsatz.

In der Küche wird Walnussöl aufgrund des nussigen und arteigenen Aromas gerade für Kaltspeisen geschätzt. Gerade hier wird häufig das geröstete Walnussöl bevorzugt.

Im Beautybereich kann es direkt als Hautöl oder als Bestandteil von Cremes und Salben eingesetzt werden. Bei der Massage eignet es sich sowohl als Basisöl, wie auch für Kombinationen mit anderen Ölen und ätherischen Ölen. Hier kann es vor allem trockene und irritierte Haut pflegen.

Pflanze

Walnuss-Pflanze
Walnuss-Pflanze mit Zweig, Blüten und Früchten

Walnussöl stammt von den Walnusskernen des Walnussbaums ab. Dieser heißt mit botanischem Namen Juglans regia und wird auch als Echte Walnuss bezeichnet.

Der Baum kann bis zu 25 Meter hoch werden und stammt wahrscheinlich aus Syrien und der heutigen südlichen Türkei. Heute werden Walnüsse in ganz Mitteleuropa und auch in Kalifornien angebaut.

Die Walnusskerne wachsen in einer harten, aber leicht zu knackenden braunen Schale heran. Sie haben einen nussigen und leicht herben Geschmack.

Herstellung

Walnussöl wird aus den geschälten und gesäuberten Nusskernen der Walnuss durch Kaltpressung hergestellt. Dafür werden die Nüsse zuerst zerkleinert und anschließend so lange gepresst bis Öl austritt.

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Eine zusätzliche Röstung kann bei Bedarf vor dem Pressvorgang vorgenommen werden. Die meisten Inhaltsstoffe bleiben jedoch im ungerösteten Walnussöl aus 1. Kaltpressung enthalten.


Quellenverzeichnis

  1. Wikipedia.org: Linolsäure, abgerufen am 29. September 2012.
MZ

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