Orangenöl: Fettsubstanz der Pflanze citrus sinensis

Orangen für OrangenölDas Orangenöl ist eine wasserunlösliche Fettsubstanz aus der Frucht der Pflanze citrus sinensis. Es zählt zu den zitrusartigen ätherischen Ölen und zeichnet sich durch einen intensiven Duft aus. So ist es als Duft- und Aromaöl bekannt.

Es gibt verschiedene Arten von Orangenöl. Neben dem süßen Orangenöl, ist auch das Ätherische Öl der Bitterorange und Blutorange bekannt. Im Folgenden wird das süße Orangenöl beschrieben.

Aufgrund seiner hautstraffenden sowie stimmungsaufhellenden Eigenschaften kommt Orangenöl etwa als Massageöl-Zusatz zum Einsatz. (1)

Eigenschaften

Ätherisches Zitronenöl
Ätherisches Zitronenöl einer gelben Zitrone

Orangenöl zeichnet sich für gewöhnlich durch seine klare orangene bis gelbe Farbe aus. Der Duft ist frisch und fruchtig, kann aber auch als warm und leicht zitronig wahrgenommen werden. Durch seine Kopfnote steigt Orangenöl schnell in die Nase, kann aber auch schnell wieder verfliegen.

Der vielseitige Zitrusduft passt zu vielen anderen ätherischen Ölen. So bildet das Orangenöl Duftharmonien beispielsweise mit Jasmin, Muskat, Patchouli oder Zimt.

Da es sich bei Orangenöl um ein Zitrusöl handelt, kann es auf der Haut photosensible Eigenschaften haben. Dies kann zu Irritationen führen, wenn die zuvor eingeölte Haut mit Sonnenlicht Kontakt hat.

Wirkung von Orangenöl

VerdauungsbeschwerdenDie Aromatherapie spricht dem Orangenöl vielfältige Wirkeigenschaften zu. In der Regel wird es mit einer aufmunternden Wirkung beschrieben. Dem Körper kann es jedoch bei

  • schlaffem Bindegewebe
  • Krämpfen und Magen-Darmbeschwerden

helfen. (1)

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Auf geistig-seelischer Ebene kann Orangenöl hingegen die Zirbeldrüse stimulieren und dadurch Einfluss auf die Melatoninproduktion nehmen. Somit wird dem Öl eine stimmungsaufhellende Wirkung zugesprochen. (1)

Verwendung

Cellulite
Cellulite am Gesäß einer Frau

Orangenöl hat aufgrund seiner Eigenschaften und seines Duftes diverse Verwendungsgebiete. Bekannt ist das Ätherische Öl vor allem im Massagebereich und in der Aromatherapie. Doch auch als Hausmittel kann es zum Einsatz kommen.

Als Massageöl-Zusatz kann Orangenöl beispielsweise bei Cellulite verwendet werden. Als Aromaduft dient es hingegen als Badezusatz oder Raumduft in der Duftlampe.

Im Kosmetik- und Hautpflegebereich ist Orangenöl beispielsweise in Cremes, Duschgels, Seifen oder auch Mundwässern enthalten.

Pflanze

Ätherisches Öl
Ätherisches Öl aus Lavendel

Orangenöl stammt von der Orangenfrucht ab, welche an Orangenbäumen wächst und zur Familie der Rautengewächse zählt. Sie ist ferner eine Zitrusfrucht und heißt mit botanischem Namen citrus sinensis.

Die Orange ist eine sehr saftige Frucht mit orangefarbener Schale und einem Fruchtfleisch ähnlich der Zitrone. Sie wächst an immergrünen Bäumen, die bis zu 10 Meter Höhe erreichen können.

KaltpressungDie Orange kommt ursprünglich aus China und benötigt demnach ein subtropisches Klima. Mittlerweile gibt es verschiedene Sorten, welche auch in Brasilien, USA oder Mexiko angebaut werden.

Herstellung

Üblicherweise wird Orangenöl durch Kaltpressung gewonnen. Dafür werden die Schalen der reifen Frucht genutzt. Durch Zusammenpressen der Schalen tritt das Öl heraus.

Dieses Verfahren gilt als schonend, da bei der Kaltpressung keine zusätzliche Hitze oder Trennstoffe eingesetzt werden.


Quellenverzeichnis

  1. Gerti Samel, Barbara Krähmer (2001): Heilende Energie der ätherischen Öle, 1. Aufl., München, Ludwig, S. 132.

MH

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