Mineralogie: Geowissenschaft der kristallinen Gesteine

Mineralogie
Die Mineralogie ist eine interdisziplinäre Geowissenschaft. Hier ist ein Bernstein abgebildet.

Die Mineralogie ist eine interdisziplinäre Geowissenschaft. Sie beschäftigt sich mit Gesteinen von kristalliner Struktur, den so genannten Mineralien. (1)

Die Mineralogie untersucht und analysiert diverse Gesteinsschichten der Erde. Mineralogen können aber auch im Umweltschutz oder in verarbeitenden Industrien tätig sein. (1)

Von der Mineralogie entdeckte und identifizierte Edelsteine werden beispielsweise in der Steinheilkunde oder in Edelsteinmassagen angewendet. Die Steinheilkunde selbst ist jedoch kein Teilbereich der Mineralogie.

Definition

Die Mineralogie ist eine wissenschaftliche Disziplin, welche sich mit verschiedenen anorganischen Gesteinen, genauer Mineralien, beschäftigt. Als Mineralien werden in diesem Zusammenhang Verbindungen mit kristalliner Struktur bezeichnet. (1)

Edelstein-Massagesteine | Massage-Expert Shop

Mineralogen erforschen die Entstehung und Beschaffenheit von Mineralien, um dadurch Erkenntnisse über die Erde, die Nutzung des Materials oder dessen synthetische Herstellung zu erhalten. Sie bedienen sich dafür auch den Disziplinen Geologie, Chemie und Physik. (1)

Aufgaben und Einsatzgebiete

Edelsteine als Schmuck, Heilsteine und für die EdelsteinmassageMineralogen arbeiten hauptsächlich im Freien und im Labor. Sie untersuchen Gesteinsschichten, entnehmen Proben und geben Einschätzungen über ihre Befunde.

Sie können somit im Umweltschutz und Bergbau tätig sein oder in der Pharmaindustrie und Industrien, die Glas, Metall oder Gestein verarbeiten.

Ein Teilbereich der Mineralogie ist die Gemmologie, oder auch die Edelsteinkunde. Sie beschäftigt sich mit Edelsteinen, welche zu Schmuck verarbeitet werden.

Mineralogie und Steinheilkunde

Massagegriffel aus EdelsteinDie Steinheilkunde ist eine Methode der Alternativmedizin. Sie untersucht die Wirksamkeit von Edelsteinen und Halbedelsteinen auf die menschliche Gesundheit und Psyche. Somit ist sie nicht Teil der Mineralogie.

Da sich Steinheilkundler jedoch mit der Entstehung, Echtheit und Zusammensetzung von Mineralien beschäftigen, verfügen sie häufig auch über Wissen in der Mineralogie.

Ihr Schwerpunkt liegt jedoch in der Anwendung der Mineralien und nicht in der Erkennung und Verarbeitung. Zertifizierte Steine mit nachgewiesener Qualität können beispielsweise mit einem GKS-Zertifikat versehen sein.

Im Gegensatz zur Mineralogie beruft sich die Steinheilkunde bei ihrer Arbeit auf mögliche energetische Schwingungen der Mineralien. Wissenschaftliche Beweise für eine körperliche oder psychische Wirksamkeit von Edelsteinen gibt es bisher nicht.

Mineralien als Massagezubehör

Edelsteinmassage im Gesicht
Eine Edelsteinmassage wird hier als Gesichtsmassage durchgeführt.

Edelsteine und Halbedelsteine finden nicht nur als Schmucksteine oder energetische Auflegesteine Anwendung. Sie werden auch für eine Vielzahl von Massagen als unterstützendes oder alleiniges Massagehilfsmittel eingesetzt.

Dazu gehören etwa die Edelsteinmassage oder die Joya-Massage. Diese Massagen dienen vor allem der Entspannung. Sie werde in leichter Bekleidung durchgeführt, häufig auf einer Massageliege.

Die Mineralogie zählt auch Marmor als Mineral, welches wiederum häufig für Massagen verwendet wird. Als Gegenteil zur Hot Stone Massage wird Marmor für die Cold Stone Massage verwendet.


Quellenverzeichnis

  1. Wikipedia.org: Mineralogie, abgerufen am 5.11.2012.
MZ

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