Japanische Massage: Oberbegriff für verschiedene Massagearten aus dem japanischen Raum

Japanische Massage
Die Japanische Massage ist ein Oberbegriff für diverse Verfahren zur Stimulation von Haut, Muskeln und Gelenken aus dem japanischen Raum.

Die Japanische Massage ist ein Oberbegriff für diverse Verfahren zur Stimulation von Haut, Muskeln und Gelenken aus dem japanischen Raum.

Eine Japanische Massage kann als Teilmassage oder Ganzkörpermassage mit oder ohne Massageöl erfolgen. Anstatt einer Massageliege wird häufig auf einem Futton massiert. So kann der Masseur seinen Körper besser für die jeweiligen Massagetechniken einsetzen.

Das Massageprinzip ist häufig an anderen Asiatischen Massagen wie der Akupressur oder der Thaimassage angelehnt. Die Traditionelle Chinesische Medizin sowie das Chi und die Meridiane spielen meist ebenfalls eine wichtige Rolle.

Bekannte Japanische Massagen sind beispielsweise Shiatsu oder die Bauchmassage.

Arten der Japanischen Massage

Bauchmassage
Die Bauchmassage ist eine Teilkörpermassage der Magenregion.

Japanische Massagen können aus diversen Bereichen kommen wie etwa dem Wellnessbereich oder dem Erotikbereich.

Eine der bekanntesten Massagen aus Japan ist Shiatsu. Hier wird mit Fingerdruck und Mobilisationstechniken gearbeitet. Eine Massage im klassischen Sinne ist Shiatsu demnach nicht.

Eine bekannte Erotikmassage ist beispielsweise die Nuru-Massage, welche mit reichlich Massageöl oder dem gelartigen Saft von Nori (Algenblätter) arbeitet.

Doch auch Teilmassagen wie etwa die Kobido Gesichtsmassage oder die Ampuku Bauchmassage sind typische Japanische Massagearten.

Massageprinzip und Wirkung

Shiatsu-Massage mit Handflächen
Eine Frau wird mit einer Shiatsu-Massage behandelt. Hier werden die Handflächen entlang des Meridians am Bein aufgelegt.

In der westlichen Welt gelten Japanische Massagen meist als Wellness-Massagen, obwohl sie in Japan auch Therapiezwecke erfüllen können. Charakteristisch sind in der Regel fester Massagedruck, Dehnübungen und die Verwendung des gesamten Körpers beim Massieren.

Japanische Massagen sind häufig dem chinesischem Medizinsystem angelehnt. So ähneln sie meist der Akupressur oder der Thaimassage. Häufiges Ziel ist die Lösung von Blockaden im Meridiansystem, um den Chi-Fluss anzuregen. Verspannungen können auf solche Blockaden hindeuten. (1)

Die Wirkung einer Japanischen Massage kann unterschiedlich sein und hängt von der jeweiligen Massageart und den Massagehilfsmitteln ab.

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Die eingesetzten Techniken der Akupressur können die Beweglichkeit erhöhen oder energetische Blockaden lösen. (1)

Die moderne Bauchmassage, welche sich an der Ampuka Massage orientiert, kann hingegen Kreislaufbeschwerden, Verdauungsstörungen oder Beschwerden der Geschlechtsorgane lindern. (2)


Quellenverzeichnis

  1. Chang, David (2009): Das große Buch der Massagetechniken, 1. Aufl., München, Bassermann, S. 22ff.
  2. Chang, David (2009): Das große Buch der Massagetechniken, 1. Aufl., München, Bassermann, S. 100ff.
MZ

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