Indische Massage: Oberbegriff für diverse Massagearten aus dem indischen Raum

Indische Massage
Die Indische Massage bezeichnet mehre Massageformen aus dem entsprechenden Ursprungsland. Sie wird häufig mit viel Massageöl (z. B. Sesamöl) durchgeführt.

Die Indische Massage ist ein zusammenfassende Bezeichnung für verschiedene Verfahren aus dem südasiatischen Subkontinent zur Stimulation der Haut und Sinne.

Die Indische Massage kann als Sammelbegriff für diverse Massagearten und -techniken verstanden werden. Bekannte Massagen aus Indien sind beispielsweise die Ayurvedamassagen (wie etwa die Abhyanga) oder auch die Erotikmassagen (wie etwa die Tantramassage). Viele dieser Massagen sind als Teilmassage oder Ganzkörpermassage üblich.

Charakteristisch für Indische Massagen ist unter anderem die Verwendung von reichlich Massageöl.

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Die Wirkungen können ganz unterschiedlich sein. Häufig können die Massagen jedoch der Entspannung dienen.

Bekannte Indische Massagen

Ayurveda-Massage am Bauch
Ayurveda-Massage am Bauch einer Frau

Eine Indische Massage kann sehr vielfältig sein. Die Massagetechniken und -arten können zwar unterschiedlich sein, die Verwendung von reichlich Massageöl ist jedoch in der Regel üblich. In Indien ist beispielsweise der Einsatz von gereiftem Sesamöl im Zuge des Ayurveda beliebt. Dieses und andere Öle werden sowohl für die Ganzkörpermassage als auch für die Teilmassage verwendet.

Bekannte Indische Massagen kommen beispielsweise aus dem Ayurveda oder dem Tantra.

Ayurvedamassagen

Ayurveda auf dem Rücken
Eine Ayurveda-Anwendung wird auf dem Rücken in Bauchlage durchgeführt.

Ayurvedische Massagen wie etwa die Abhyanga oder die Marmapunktmassage werden in Deutschland häufig als Wellnessmassagen angeboten. In Indien kann die Marmapunktmassage allerdings auch als eigenständige Therapieform durchgeführt werden. Die Abhyanga ist häufig Bestandteil einer Panchakarma-Kur.

Indische Massagen wie Ayurvedamassagen zeichnen sich durch den Gebrauch von reichlich erwärmten Kräuteröl aus. Durch die überwiegend streichenden und regelmäßigen Massagebewegungen können sie sehr entspannend und stresslösend wirken. (1)

Tantramassagen

Tantramassage
Tantramassage (Foto: Ausschnitt aus dem Cover des Buches Tantra Massage, Kalashatra Govinda)

Tantramassagen zählen im Allgemeinen zu den Erotikmassagen. Die Tantramassage ist eine eigenständige Massageform, zu der beispielsweise die Yoni-Massage und die Lingam-Massage als Unterarten oder Teilmassagen gezählt werden können. Diese beiden Formen gelten jedoch auch als eigenständige Erotikmassagen.

Diese Indische Massage beschäftigt sich neben der Massagetechnik auch mit den spirituellen Auswirkungen von Sexualität und Partnerschaft. So kann sie auch als Partnermassage Anwendung finden.

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Wirkung

Padabhyanga
Padabhyanga ist die ayurvedische Fußmassage

Die Wirkung von Indischen Massagen kann sehr unterschiedlich sein. Sie wird vor allem von der Massagetechnik und dem verwendeten Massageöl beeinflusst.

Die Ayurveda Ganzkörpermassage (Abhyanga) kann das Nervensystem stärken, die Haut widerstandsfähiger machen oder verjüngend wirken. (1)

Tantramassagen können zum einen der Entspannung dienen, aber auch die sexuelle Lust steigern oder die Zuneigung zum Partner verstärken. (2)


Quellenverzeichnis

  1. Neuhäusser, Natalie (2006): Ayurvedische Massagen – Handbuch der Öl- und Massageanwendungen des Ayurveda, Lumière Verlag, Waiblingen, S. 125ff.
  2. Tantramassage-Verband.de: Tantramassage, abgerufen am 1. Dezember 2012.
MZ

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