Streicheln: Vorsichtige Berührung mit den Händen

StreichelnDas Streicheln ist eine meist vorsichtige Berührung der Haut, die meist durch die Hände und Finger erfolgt. Dabei handelt es sich meist um eine intuitive Berührung, die nahezu jeder Mensch durchführen kann.

Die sanften und sich wiederholenden Bewegungen sind von der klassischen Massagebewegung Streichen zu unterscheiden. So dient das Streicheln vor allem einer beruhigenden Kontaktaufnahme oder dem Ausdruck von Emotion und Vertrautheit. Das Streichen stimuliert hingegen gezielt das Gewebe vor oder während einer Massage.

Technik beim Streicheln

Das Streicheln ist eine Berührungstechnik, die sich durch vorsichtige, wiederholende und gleichmäßige Bewegungen auszeichnet. In der Regel wird kein Massageöl benötigt, teilweise auch kein direkter Hautkontakt.

HändeBeim Streicheln werden überwiegend die Hände und Finger eingesetzt. Dabei können sowohl die Handinnenflächen wie auch die Fingerrückseiten genutzt werden. Entscheidend sind vor allem langsame und sanfte Bewegungen, die meist auf einer kleinen Stelle wiederholt werden.

Häufig ist das Streicheln eine individuelle Kombination aus gleiten, kitzeln, kreisen und reiben. Die Bewegungen der Finger wirken dabei jedoch nicht störend, sodass der Empfänger nicht wirklich gekitzelt oder mit Druck massiert wird.

In der Regel hat jeder Masseur seine eigene Massagetechnik beim Streicheln, die sich durch sein Einfühlungsvermögen entwickelt hat.

Streicheln versus Streichen

Streichung
Streichung am Rücken

Das Streicheln ist der Berührung des Streichens zwar ähnlich, dennoch gibt es deutliche Unterschiede. Bei beiden Berührungsformen gleiten die Hände und Finger über die Haut, jedoch wird beim Streichen im Allgemeinen mehr Druck ausgeübt.

Das Streichen zählt zu den klassischen Massagegriffen (Streichung), während das Streicheln eher als eine willkürliche Bewegung mit dem Ziel der sanften Berührung der Hautoberfläche ist.

Beim Streicheln werden häufig nur die Finger oder die Fingerspitzen lokal über eine Körperstelle bewegt. Beim Streichen kommen häufig ganze Handflächen vor, die in langen Zügen und mit diversem Druck über das Gewebe gezogen werden. Hier kann auch Massageöl genutzt werden.

Verwendung des Streichelns

Wellness-Massage
Wellness-Massage Nahruhe

Das Streicheln kann für viele verschiedene Zwecke verwendet werden. Es dient vor allem als eine beruhigende Berührung für den Empfänger. Dieser Effekt kommt hauptsächlich zustande, wenn die Berührung durch einen Partner durchgeführt wird und weniger bei einer Selbstbehandlung.

In der Regel dient das Streicheln der Entspannung und der Erzeugung eines Gefühl von Geborgenheit beim Empfänger. So wird diese Berührung bewusst oder unbewusst in Situationen der Tröstung, der Umarmung oder der intimen Zweisamkeit verwendet.

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Zudem kann das Streicheln auch zwischendurch als eine beruhigende Bewegung bei diversen Massagen durchgeführt werden oder als Vorbereitung und erste Kontaktaufnahme für die Körperarbeit im Therapiebereich dienen.

Einsatzgebiete

Kindermassage bei einem Jungen
Die Kindermassage bezeichnet die Massage von Menschen im Alter von 2 bis 10 Jahren.

Das Streicheln ist eine natürliche Berührung, die häufig und vielfältig zum Einsatz kommen kann. Sie ist vor allem unter vertrauten Menschen geläufig und kann in den verschiedensten Situationen als Gestik und Körpersprache dienen. Gezielt kommt sie jedoch im Massagebereich zum Einsatz.

Das Streicheln ist eine der sanftesten Berührungen durch die Hände. So kommt sie beispielsweise bei der Kindermassage oder Babymassage zum Einsatz. Solch erste Massageberührungen reichen häufig aus, um dem Körper und dem Gewebe die gewünschte Stimulation zu geben.

Auch im Bereich der Erotischen Massagen ist das Streicheln ein häufig eingesetzter Massagegriff. Gerade bei der sinnlichen Partnermassage kommen die sanften und liebevollen Berührungen zu Beginn und zwischendurch zum Einsatz.

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MZ

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