Sarawak-Massage: Traditionelle Ganzkörpermassage aus Malaysia

Sarawak-Massage: Ganzkörpermassage aus MalaysiaDie Sarawak-Massage ist eine Massagetechnik aus Malaysia, die traditionell in allen Familien von den Müttern an die Töchter weitergegeben wurde. Es ist eine Ganzkörpermassage, die ihren Namen „Sarawak“ einem Bundesstaat in Malaysia verdankt. Malaien, Chinesen, Inder und die Dajaks, eine Volksgruppe auf Borneo, hinterließen ihre Einflüsse im Laufe der Zeit.

Die Massage erfolgt in sanften, langsamen und kreisenden Bewegungen – rhythmisch und schaukelnd. Sie erinnert darin an die traditionellen Tänze und soll sogar auf das Zellgedächtnis einwirken.

Wirkung der Sarawak-Massage

EntspannungsmassageWie alle Massagen soll auch die zu den Tiefengewebsmassagen zählende Sarawak-Massage physiologische und psychische Einflüsse haben. Man nimmt an, dass sie ihre Wirkung über den Blutkreislauf, das Lymphsystem und die Nerven entfaltet. Die Muskulatur soll so entspannt und die Durchblutung gefördert werden.

Der Sarawak-Massage wird außerdem nachgesagt, sie aktiviere das Lymphsystem und transportiere sogar Schlacken und Giftstoffe ab, wodurch die Immunabwehr verstärkt wird. Durch die Massage sollen die Nerven beruhigt, Stress und Anspannung abgebaut werden – etwa nach dem Sport. Auch der Schönheit und Regeneration soll diese Behandlung dienen.

Bislang findet man seriöse Massage-Angebote vor allem in guten Hotels, in Südostasien und auf den Malediven.

Methode

MandelölDie Sarawak-Massage dauert in der Regel etwa fünfzig bis achtzig Minuten. Idealerweise wird sie von einem ausgebildeten Masseur oder Therapeuten gegeben. Der Massierte liegt auf dem Boden oder einer Massageliege – hier wird die Massage auf der nackten Haut gegeben, oft mit einem speziellen Massageöl.

Verschiedene Formen des Knetens in unterschiedlichem Rhythmus, der im Kopf mitgezählt wird, werden kombiniert: fest und energisch, sanft und einschläfernd oder flüssig. Die Massage beginnt mit ruhigem Streichen entlang der Wirbelsäule. Dem folgt ein Kneten und Dehnen der Haut und den Abschluss bildet ein leichtes Klopfen bzw. Hacken mit den Händen, die Schenkel rauf und runter.

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